Deutschland ist Exportweltmeister und Gewinner der Globalisierung. Damit das so bleibt, muss gerade jetzt in Zukunft investiert werden.

Auf einen älteren Ingenieur, der demnächst aus dem Erwerbsleben ausscheiden wird, kommt momentan rein rechnerisch nur 0,8 jüngere Ingenieure. Das heißt: der Bedarf an Hochschulabsolventen in den MINT-Fächern ist riesig. In nahezu allen anderen Ländern liegt das Verhältnis deutlich über eins, in Schweden sogar bei 4,7. Die Grafik zeigt die Relation der Beschäftigtenzahl zur Anzahl der Absolventen in den MINT-Qualifikationen, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Lediglich in der Türkei, Ungarn und Österreich ist das Angebot noch schlechter.