Seit 60 Jahren sorgt die Soziale Marktwirtschaft für Wachstum und Wohlstand. Heute gehört Deutschland zu den reichsten Ländern der Welt.

Die meisten Deutschen meinen, seit der Euro-Einführung ist alles teurer geworden. Die amtliche Statistik bestätigt dies nicht. In den Jahren 2001 und 2002 lag der tatsächliche Preisanstieg bei 1,9 und 1,5 Prozent. Im Zuge der Euro-Einführung kam es zu vielen kleinen Preisänderungen. Grund dafür ist, dass die Preise von attraktiven D-Mark-Preisen in attraktive Euro-Preise umgestellt wurden. Als attraktiv gelten Preise, die auf 0 oder 5 enden, sowie Preise, die knapp unter einer bestimmten Schwelle liegen wie 9,99 Euro oder 1,29 Euro. Dabei haben sich die Preise sowohl nach oben, als auch nach unten entwickelt. Preiserhöhungen werden jedoch in der Regel stärker wahrgenommen als Preissenkungen. Der Index der wahrgenommenen Inflation (IWI) berücksichtigt dies. So lag die gefühlte Inflationsrate zwischen April 2001 und April 2002 bei mehr als 6 Prozent.